Der Weltbodentag oder Tag des Bodens wurde 2002 von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen. Der Gedenktag möchte der Weltöffentlichkeit den Wert unserer Böden vor Augen halten. Der Weltbodentag wird jährlich am 5. Dezember begangen. Am Weltbodentag wird auch der Boden des Jahres benannt: 2016 ist das der Gley, ein Grundwasserboden und ein gefährdetes Refugium für seltene Pflanzen und Tiere. Zuvor, im Internationalen Jahr des Bodens 2015, war erstmals ein typischer Waldboden ausgewählt worden, der Pseudogley. 2017 gebührt dem Gartenboden Hortisol die Ehre. […]

Die zweite bundesweite Bodenzustandserhebung (BZE II) bringt positive Ergebnisse zum Zustand der Waldböden. Insbesondere in Oberböden ist eine geringere Versauerung im Vergleich zur BZE I festzustellen. Dabei haben die vor zirka 30 Jahren begonnenen und von den meisten Bundesländern durchgeführten Waldkalkungen einen messbaren Anteil und tragen Früchte. Sie wirken sich positiv auf pH-Wert, Basensättigung und Nährstoffverfügbarkeit aus. [...]

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Diplom-Forstingenieur Cajus Caesar bekam für sein Engagement zur Zukunftssicherung des Waldes die „Goldene Tanne 2016“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald verliehen. „Für den Waldbodenschutz mittels Waldkalkung hat er sich ebenfalls erfolgreich und nachhaltig eingesetzt“, lobte Dr. Uwe Pihl, Vorsitzender der Düngekalk Hauptgemeinschaft, am 01.12.2016 den Haushaltspolitiker. [Bericht folgt]

Die Festveranstaltung für den Boden des Jahres 2017 findet am Weltbodentag 2016, 5. Dezember, in Berlin statt. Prof. Dr. Beate Michalzik wird den Gartenboden (Hortisol) vorstellen. Am Folgetag veranstaltet die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt die Tagung „Boden in der Stadt der Zukunft“. Die Schirmherrschaft für den Boden des Jahres 2017 hat Anja Siegesmund, Umweltministerin in Thüringen, übernommen. (Foto: Kollaxo) [...]