Der Weltbodentag oder Tag des Bodens wurde 2002 von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen. Der Gedenktag möchte der Weltöffentlichkeit den Wert unserer Böden vor Augen halten. Der Weltbodentag wird jährlich am 5. Dezember begangen. Am Weltbodentag wird auch der Boden des Jahres benannt: 2016 ist das der Gley, ein Grundwasserboden und ein gefährdetes Refugium für seltene Pflanzen und Tiere. Zuvor, im Internationalen Jahr des Bodens 2015, war erstmals ein typischer Waldboden ausgewählt worden, der Pseudogley[…]

Die zweite bundesweite Bodenzustandserhebung (BZE II) bringt positive Ergebnisse zum Zustand der Waldböden. Insbesondere in Oberböden ist eine geringere Versauerung im Vergleich zur BZE I festzustellen. Dabei haben die vor zirka 30 Jahren begonnenen und von den meisten Bundesländern durchgeführten Waldkalkungen einen messbaren Anteil und tragen Früchte. Sie wirken sich positiv auf pH-Wert, Basensättigung und Nährstoffverfügbarkeit aus. [...]

„Man sollte seine umweltpolitische Karriere niemals als abgeschlossen ansehen, bevor man nicht mit der Goldenen Tanne geehrte wurde.“ Mit diesen Worten und einem Augenzwinkern nahm Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemals UNO-Unter-Generalsekretär und Bundesumweltminister, den Ehrenpreis für die Zukunftssicherung des Waldes, die Goldene Tanne, entgegen. [...]

Schleswig-Holstein übernimmt die Schirmherrschaft für den vom Kuratorium Boden ausgewählten "Boden des Jahres 2016". Es ist der Gley, ein Grundwasserboden und ein gefährdeter Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. "Die Bedeutung der Böden wird in der Öffentlichkeit bislang häufig verkannt. Wir wollen die Schirmherrschaft nutzen, um auf Vielfalt, Besonderheiten aber auch auf die Empfindlichkeit von Böden aufmerksam zu machen", sagt Landesumweltminister Robert Habeck (Foto: © Olaf Bathke). [...]